Archiv

Coming home

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So.........., die Koffer sind gepackt, alles verstaut und wir sind gewappnet für die lange Rückreise. 6 Wochen liegen hinter uns, Wochen mit eindrucksvollen und mächtigen Eindrücken, hilflosen Wahrnehmungen, anstrengenden Sprechstunden. Wir arbeiteten mit freundlichen und kompetenten Mitarbeitern, hatten einen duften Kollegenkreis und sahen eine Unmenge an Patienten. Wir behandelten Cough und Cold - Husten und Schnupfen, oft kombiniert mit Fieber, fanden viele Tuberkulosen, manche mit völlig " zerfressenen " Lungen von den Motten, Malaria, unendlich viele Hauterkrankungen - Impetigo, chronische...

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nur noch 1 Woche – Endspurt

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In der ersten Woche dachten wir, dass die Zeit hier doch anders geht. Doch nun scheint sie zu rennen und wir stellen uns schon einen Plan auf, um auch alles zu schaffen. Auch das zeigt, dass wir Deutschland und unseren dortigen Lebensgewohnheiten langsam näher rücken:-)) Die Woche war wieder angefüllt mit vielen Patientenschicksalen und Gesprächen unter uns German Doctors, die auch viel kritisches und verbesserungswürdiges beinhalten. Dies betrifft weniger die Patientenversorgung als die organisatorischen Gegebenheiten. Unser Team (Healthworker, Übersetzer, Registratur, Verbandsschwester...

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ein Wochenende in Kalkutta

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Nachdem der Eine mehr und der Andere weniger angeschlagen die Arbeitswoche überstanden hatte, waren wir froh dieses Wochenende nicht auf Reisen zu sein. Unser Plan galt der Entdeckung der touristischen Highlights von Kalkutta, die es ja wohl geben soll. Als erstes besuchten wir das Victoria Memorial, einem kolonialem Prunkbau, von dem böse Worte sagen, er sei eine  Vereinigung von Taj Mahal, Sacre Coeur und dem Washingtoner Capitol. Der angenehm kühle Marmorbau liegt in einer wunderbaren Parklandschaft und kann ein schon für ein paar Stunden an die Historie der Kolonialzeit binden....

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…viel Arbeit und Abschied von Maite

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Hallo nach Deutschland, die 4. Woche ist vorbei, unglaublich wie die Zeit fliegt. Vor einem Monat hatte für uns die Welt die Farbe verloren und wir erblickten alles etwas schwermütig in  Schwarz-Weiß, dies war reversibel, wir gewöhnten uns an vieles, nicht an alles, und sind erstaunt darüber, dass es uns gelang. Heute Abend  sitzen wir zusammen und verabschieden Maite, eine frohmütige, wunderbare junge Frau und Kinderärztin aus Essen, wir werden sie sehr vermissen. Heftig viel Arbeit steckt uns in den Knochen, leider schwächelt das Immunsystem etwas, d.h. wir sind nicht so richtig...

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Kurzurlaub

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Nun der sicher schon erwartete Bericht von unserem Ausflug in das Himalaya. Darjeeling ist mehr als nur eine weltbekannte Teesorte! Das steht so im Reiseführer und wir können dies nur bestätigen. Nach einer entspannten Reise mit dem Nachtzug und einer 3-stündigen holprigen Jeeptour erreichten wir Samstagmittag die Stadt. Die hochsommerlichen Temperaturen und leider auch die Sonne schwand mit zunehmender Höhe. Darjeeling ist eine 110.000 Einwohner zählende Stadt und liegt auf 2134 m Höhe. Sie zieht sich über mehrere Kilometer entlang eines Steilhanges. Sofort begannen wir die Stadt...

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Bergfest…..

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Fröhliche Grüße aus dem fernen Indien nach Hause, und zuallererst möchten wir uns für all die lieben und herzlichen Wünsche und Grüße  bedanken, die wir aufnehmen wie "Schwämme"!  Wir freuen uns über die Herbstfärbung in  Deutschland und sehen es wehmütig in unseren Gedanken, weil wir dieses Naturschauspiel außerordentlich lieben und uns bewusst wird, das wir dieses Jahr davon nicht partizipieren werden. Freitag 16 Uhr : pünktlich Feierabend, das ist auch besonders schön für unsere Mitarbeiter, die nun noch über eine Stunde Weg nach Hause haben um dann ihre Familien zu bekochen...

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…zurueck im Alltag

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Am Samstag in aller Frühe gegen 6 Uhr begannen wir unsere Reise ans Meer. Wir wollten  mit dem Taxi  zunächst zum Bahnhof in Howrah. Dabei hatten wir nicht bedacht, dass die Feierlichkeiten vom Diwali bis in die Nacht dauern und so die Taxifahrer ihren Rausch zunächst im Auto ausschlafen wollten. Aber wir erreichten den Bahnhof noch rechtzeitig. Der Bahnhof hier ist größer als der Leipziger Hauptbahnhof und natürlich auch mit einer unzählbaren Menge an Reisenden gefüllt. Wenige Minuten vor der Abfahrt werden an einer großen Tafel die Bahnsteige der Abfahrten angezeigt und dann beginnt...

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…..wir fahren zum Meer

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Liebe Grüße nach Hause ...., die 2. Woche verging wie im Flug, 1000 Eindrücke, viele Patienten, gesellige Abende im Kolleginnenkreis, Elisabeth hat vor 2 Stunden die Wohnung verlassen, sie fliegt Heim, wir danken für ihre wohltuende, ruhige Art , Erklärungswillen und ausgeglichenen Gerechtigkeitssinn- wir wünschen ihr einen guten Heimflug. Die Woche war nach dem Feierabend geprägt von den anhaltenden Feiertagen, d.h. in den verschiedenen Kulturkreisen von Mittwoch bis Freitag....., die Stadt ist ein Fest... leider können wir damit nicht ganz so gut umgehen, denn den Schlaf  fanden...

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Feiertag der Hindus

Kali Puja

...und somit auch für uns arbeitsfrei. Aber wir hatten uns etwas sehr schönes vorgenommen. Einen Ausflug mit den Kindern von Pushpahome, wie schon einmal beschrieben  eine Station von Howrah Southpoint für Tb-kranke Kinder mit Komplikationen. Sie liegen in der Regel ein halbes bis ein Jahr dort stationär und sind so glücklich über jede Abwechslung. Als wir gegen 10 Uhr ankamen, gab es erstmal ein Fotoshooting, denn alle hatten sich fein herausgeputzt mit Haargel, Lippenstift und Nagellack und wollten fotografiert werden. Unsere anfängliche Zurückhaltung - auch wegen der Angst vor Ansteckung,...

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2.Woche – Montag

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Ein fröhliches Hallo nach Hause, der Alltag in Kalkutta hat uns wieder und wir sitzen nun alle zusammen, lachen miteinander, tauschen uns aus über die Fälle, und planen unsere freie Zeit, naja, großes Kino ist nicht, den Konzertplan finden wir nicht....und so ein Picknick am Flussufer wollen wir uns dann doch verkneifen. In den botanischen Garten kommt man mit Flaschen nicht rein, denn ein  Bierchen wollen wir schon mitnehmen....... naja...! Wir sind ziemlich entspannt nach der doch heftigen Sprechstunde am heutigen Montag. Maite war nun 3 tage krank und gesundet, Elisabeth packt...

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