Archive: » 2011 » Oktober

…..wir fahren zum Meer

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Liebe Grüße nach Hause ...., die 2. Woche verging wie im Flug, 1000 Eindrücke, viele Patienten, gesellige Abende im Kolleginnenkreis, Elisabeth hat vor 2 Stunden die Wohnung verlassen, sie fliegt Heim, wir danken für ihre wohltuende, ruhige Art , Erklärungswillen und ausgeglichenen Gerechtigkeitssinn- wir wünschen ihr einen guten Heimflug. Die Woche war nach dem Feierabend geprägt von den anhaltenden Feiertagen, d.h. in den verschiedenen Kulturkreisen von Mittwoch bis Freitag....., die Stadt ist ein Fest... leider können wir damit nicht ganz so gut umgehen, denn den Schlaf  fanden...

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Feiertag der Hindus

Kali Puja

...und somit auch für uns arbeitsfrei. Aber wir hatten uns etwas sehr schönes vorgenommen. Einen Ausflug mit den Kindern von Pushpahome, wie schon einmal beschrieben  eine Station von Howrah Southpoint für Tb-kranke Kinder mit Komplikationen. Sie liegen in der Regel ein halbes bis ein Jahr dort stationär und sind so glücklich über jede Abwechslung. Als wir gegen 10 Uhr ankamen, gab es erstmal ein Fotoshooting, denn alle hatten sich fein herausgeputzt mit Haargel, Lippenstift und Nagellack und wollten fotografiert werden. Unsere anfängliche Zurückhaltung - auch wegen der Angst vor Ansteckung,...

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2.Woche – Montag

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Ein fröhliches Hallo nach Hause, der Alltag in Kalkutta hat uns wieder und wir sitzen nun alle zusammen, lachen miteinander, tauschen uns aus über die Fälle, und planen unsere freie Zeit, naja, großes Kino ist nicht, den Konzertplan finden wir nicht....und so ein Picknick am Flussufer wollen wir uns dann doch verkneifen. In den botanischen Garten kommt man mit Flaschen nicht rein, denn ein  Bierchen wollen wir schon mitnehmen....... naja...! Wir sind ziemlich entspannt nach der doch heftigen Sprechstunde am heutigen Montag. Maite war nun 3 tage krank und gesundet, Elisabeth packt...

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Wieder zu Hause

Nach einer Woche in Kalkutta sprechen wir schon vom "zu Hause", obwohl die Ankunft nach dem schönen Wochenende in Varanasi doch schon wieder sehr ernüchternd war. Nach den gestrigen, eher sehr enttäuschendem Eindruck an den Ghates in Varanasi, hat uns der heutige Ausflug in aller Frühe (5 Uhr) wieder etwas versöhnt. Vor Sonnenaufgang fuhren wir mit einem Ruderboot auf den Ganges entlang der Ghates. An dem Ufer standen viele Hindus, einige Yogis, die im Ganges ihr Reinigungsbad nahmen, Kühe und Hunde fehlten natürlich auch nicht. Einige der Tempelanlagen, die wir natürlich vom Wasser...

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Wochenende

Grüße aus Varanasi, eine Pilgerstadt, viele Kilometer nordwestlich von Kalkutta am  Ganges - eine Stadt etwas heller als Kalkutta, aber dennoch ergreifend und erschütternd. Wir genießen die Sonne (35Grad ) und  den Luxus eines Hotels, wenigstens ein paar Stunden und werden hoffentlich heute in Ruhe schlafen können. Am Abend machten wir einen Ausflug zu den Ghates (Tempel) am Ganges und "schlenderten" durch die Altstadt. Krasse Eindrücke und immer wieder laut, durcheinander, hektisch und Menschen: entkräftet, entwuürdigt, erbärmlich arm...., daneben Kühe, Ziegen und Hunde ...... Bis...

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Donnerstag, 20.10.2010

Hier sind wir wieder mit lieben Grüßen an alle die uns Begleiten. Die Tage gehen schnell vorbei, die Arbeit ist angefüllt mit spannenden Fällen, herausfordernd, niederschmetternd, manchmal fröhlich. Wir arbeiten unter extremen Bedingungen, lautes Umfeld, Arbeitsmethoden  basisorientiert, klimatisch gewöhnungsbedürftig aber ertaälich. Die Menschen stehen geduldig 6-8 Stunden, und wir hätten gerne mehr Zeit, aber das geht nun mal nicht. Buntes Klientel, Babys unterernährt, die Mütter wissen nicht wie sie  stillen sollen und sind traurig wenn sie mit ansehen müssen, wie Ihre Kinder...

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Ende des 2. Arbeitstages

Nun sind wir wieder um ein paar Erfahrungen reicher... wir arbeiten an verschiedenen Stützpunkten in Kalkutta. am Abend "heimgekehrt", erschöpft, verschwitzt, dreckig aber auch glücklich sitzen wir zunächst alle am Tisch und bringen unsere Fragen, Sorgen und Bedenken auf diesen. Bei Tee und Gebäck finden wir zu uns und zueinander und beginnen allmählich die Arbeit abzulegen. Das Klientel unserer Patienten  gehört zur untersten der unteren Schicht. Nach stundenlangem Anstehen haben wir viel zu wenig Zeit für ihre Nöte: anämische, schwache Mütter mit ihren unterernährten kranken...

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Ankunft Kalkutta

Nach einem entspannten, unbeschwerlichen Flug erreichten wir nach Mitternacht die Stadt der Freude bei tropischen Temperaturen. Gepäck, Geldtausch und Transport in unser Howrah South Point klappte unbeschwert, die Straßen waren verkehrsberuhigt, dennoch laut, stinky, belagert von schlafenden Obdachlosen, tausenden von Menschen und gefüllt von streunenden Hunden, welche besser ernährt aussahen, als die liegenden Häuflein Menschen. und so fiel uns das erste mal das Herz vor die Füße. Das Eingewöhnen wurde uns sehr erleichtert durch zwei liebe Kolleginnen , welche uns mit gekühltem Wasser...

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Liebe Familie , Freunde und Bekannte,

Wir freuen uns, dass Ihr uns auf unserem Einsatz für die Organisation "Ärzte für die Dritte Welt" nach Kalkutta vom 14.10. - 27.11.2011 begleitet. Der wirtschaftliche Aufschwung Kalkuttas, der Hauptstadt des Bundesstaates Westbengalen in Indien, hat die sozialen Schichtungen nicht verändert. Die Mehrzahl unserer Patienten sind Tagelöhner, Rikschafahrer, Frauen und Kinder deren Stellung in der Gesellschaft eine basisnahe medizinische Behandlung ausschließt. Unseren Einsatz unter dem Dach "Ärzte für die Dritte Welt" verstehen wir als Hilfe für die Ärmsten der Armen. Während unseres...

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