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…..wir fahren zum Meer

Liebe Grüße nach Hause ….,

die 2. Woche verging wie im Flug, 1000 Eindrücke, viele Patienten, gesellige Abende im Kolleginnenkreis, Elisabeth hat vor 2 Stunden die Wohnung verlassen, sie fliegt Heim, wir danken für ihre wohltuende, ruhige Art , Erklärungswillen und ausgeglichenen Gerechtigkeitssinn- wir wünschen ihr einen guten Heimflug.

Die Woche war nach dem Feierabend geprägt von den anhaltenden Feiertagen, d.h. in den verschiedenen Kulturkreisen von Mittwoch bis Freitag….., die Stadt ist ein Fest… leider können wir damit nicht ganz so gut umgehen, denn den Schlaf  fanden wir nicht so richtig…

Wir waren in der letzten Woche dann doch mehr aus dem Haus als in der ersten, wir trauen uns einfach. die Straßen hier zu überqueren erinnert so etwas an „Russisches Roulette“ …. wir werden langsam sicherer …, aber nicht überfahren zu werden grenzt an ein Wunder. Für uns Europäer ist es unverständlich, dass hier nicht noch  mehr Menschen dem Verkehrstod erliegen …. immer laut, Fußgänger, Fahrräder, Rikschas, Busse, Autos,……Dauerhupen. Daneben Schuster, Schlosser, Gemüsetreibende, spielende Kinder, Diskutierende, wild gestikulierende Männer, verhüllte Frauen, sich waschende Männer, wasserlassende Männer egal wo , aber wenigstens der Straße abgewandt, manche eben auch nicht…..Kühe, Ziegen – abends an Ketten gelegt – zerzauste Hunde und alles rennt hektisch, ungeordnet  in 2 verschiedene Richtungen… !- ausser die an den Ketten….

Nun morgen früh nach 6 Uhr geht unser Zug… wir fahen für ein paar Stunden in die Wonne – d.h. für uns in die  bengalische Bucht Digha, sind am Sonntag zurück, erwarten einen neuen Kollegen ….

und  verabschieden uns vorerst

bis bald, Bettina und Ina

....aber er wusste nicht, was geschrieben stand.........glücklich, nach sechs Stufen am Klettergerüst

 

1 Kommentar

  • Jana Jassmann

    1

    Hallo ihr Lieben, ich denke fast jeden Tag an euch und bin voller Bewunderung. Schön, das Tagebuch zu lesen und wenigstens einen Hauch von Eindruck zu bekommen. Werde jetzt öfter rein schauen. Hier in LE gibts zur Zeit eine Marienkäferplage (um mal was aus der Heimat zu schreiben ;-)) Bleibt gesund und liebe Herbstgrüße von mir, Jana

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